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Semperoper Dresden: Peter Ruzickas „ELEGIE“ erlebt Uraufführung

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Der Dirigent, Intendant und Komponist Peter Ruzicka hat sein neues Werk „ELEGIE“ (Erinnerung) für Orchester Christian Thielemann gewidmet. Thielemann musste seine Mitwirkung krankheitsbedingt leider absagen, stattdessen steht der amerikanische Dirigent David Robertson am Pult. Robertson wird nun die Sächsische Staatskapelle Dresden bei der Uraufführung von „ELEGIE“ am 16. April 2016 in der Semperoper Dresden leiten.

Peter Ruzicka zu „ELEGIE“:
„Die letzten 13 Takte, die Richard Wagner schrieb und am Vorabend seines Todes im Palazzo Vendramin Freunden vorspielte, sind eine Liebeserklärung an Cosima – in Gestalt einer geheimnisvollen Frage. Die ‚Elegie‘ erscheint wie eine musikalische Selbstbeobachtung, die wie von Ferne auf den ‚Tristan‘ und die Geschehnisse seiner Entstehung verweist. Wagners Klavierskizze beschäftigte mich schon seit langer Zeit. Ihre Offenheit und Unbestimmtheit veranlasste mich zu einem ‚Fortdenken‘, zu einer sehr persönlichen musikalischen Annäherung und Entfernung. Ich wählte hierfür das klangliche Potential eines Streichorchesters, dem Impulse und ‚Schattenklänge‘ dreier Flöten und des Schlagzeugs unterlegt sind. Wagners Frage bleibt bestehen. Und sie erscheint auch heute unbeantwortbar…“

Eine weitere Aufführung von „ELEGIE“ mit denselben Interpreten findet am Folgetag, den 17. April 2016 (11 Uhr), in der Semperoper statt.

16. April 2016
Dresden
Semperoper, 19 Uhr
Uraufführung: Peter Ruzicka,
„ELEGIE“. Erinnerung für Orchester
Sächsische Staatskapelle Dresden
David Robertson (Leitung)

 

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