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Grigori Frid: Complete Music for Viola and Piano [CD]

Der weltweite Erfolg der Mono-Oper „Das Tagebuch der Anne Frank“ hat vielleicht auch mitverursacht, dass man wegen der Konzentration auf diese zentrale Komposition das reiche Instrumentalmusikschaffen des 2012 in Moskau verstorbenen Schostakowitsch-Zeitgenossen Grigori Frid erst viel später mit Interesse wahrgenommen, gespielt und aufgenommen hat. Nun veröffentlichen die Bratschistin Elena Artamonova und der Pianist Christopher Guild eine Aufnahme sämtlicher Werke für Viola und Klavier von Frid, die voller Entdeckungen steckt. Sehr nah an Schostakowitschs Klangidiom bewegt sich die Bratschensonate Nr. 2 op. 78, die mit ihrer fast halbstündigen Spieldauer sehr breit angelegt ist. Immer wieder leuchten etwa im Andantino-Satz „Music in a Palace“ pseudofolkloristische Elemente auf. Überhaupt ist der Kontrastreichtum dieser Musik ganz außerordentlich. Neben der 1. Bratschensonate und den Sechs Stücken für Viola und Klavier op. 68 ist auch Alexander Wustins Werk „In memoriam Grigori Frid“ für Viola und Klavier enthalten.

Grigori Frid
Complete Music for Viola and Piano
Elena Artamonova (Viola) und Christopher Guild (Klavier)
Toccata classics TOCC 0330

 

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