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„Warzone“ von Gija Kantscheli in Kanada

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Im kanadischen Sherbrooke, einer Stadt in der Provinz Québec, kommt es am 21. Februar 2016 zur kanadischen Erstaufführung von Gija Kantschelis Orchesterwerk „Warzone“. Im Théâtre Centennial wird das Orchestre Symphonique des Jeunes de Sherbrooke das 2002 komponierte Werk unter der Leitung von Hubert Tanguay-Labrosse neben Werken von Brahms, Sibelius und Mendelssohn präsentieren.

Bei „Warzone“ handelt es sich um einen Kompositionsauftrag des Rotterdamer Gergiev-Festivals, Kantscheli hat das Werk Valery Gergiev zu dessen 50. Geburtstag gewidmet. Uraufgeführt wurde es am 21. September 2002 durch die Rotterdamer Philharmoniker unter Valery Gergiev in Rotterdam.

Kantscheli schrieb damals an Gergiev:
„Meine Widmungskomposition für Dich habe ich mit dem ossetischen Wort ‚uarson‘ benannt, was übersetzt so viel wie ‚Liebe‘ bedeutet. Als ich aber anfing, dieses Wort in lateinischen Buchstaben zu schreiben, da zeigte sich plötzlich, dass der Wortklang in etwa dem englischen ‚warzone‘ entsprach. Und in dieser Transkription reflektiert das Wort tatsächlich die Ereignisse im Kaukasus. Bekanntlich genügt nur ein einziger unüberlegter Schritt, um aus der Liebe eine ‚Kriegszone‘ entstehen zu lassen. Der Weg zurück allerdings von einer ‚Kriegszone‘ zur Liebe ist lang und beschwerlich.“

21. Februar 2016
Sherbrooke
Théâtre Centennial, 14 Uhr
Kanadische Erstaufführung: Gija Kantscheli,
„Warzone“ für Orchester
Orchestre Symphonique des Jeunes de Sherbrooke
Hubert Tanguay-Labrosse (Leitung)

 

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