Komponistensuche

Suche nach Nachnamen

Detailsuche

Repertoiresuche

Katalogsuche

Moritz Eggert: „Pong“ für Septett erlebt belgische Erstaufführung

Eggert_Pong_BelEA_NEU

Im Rahmen der Generalversammlung von ECSA (European Composer and Songwriter Alliance) kommt es am 16. Februar 2016 in Brüssel zur belgischen Erstaufführung von Moritz Eggerts Septett „Pong“. Im Studio 1 des Flagey in Brüssel wird das Ensemble Sturm und Klang unter der musikalischen Leitung von Thomas Van Haeperen das 2002 entstandene Werk präsentieren.

Das Septett erlebte seine Uraufführung bereits im Jahre 2006 in Lyon, zudem existiert eine zweite Version für sechs Instrumente (Flöte, Violine, Marimba, Klavier, Violoncello und Klarinette), die am 10. April 2013 vom Talea Ensemble in Seattle uraufgeführt wurde.

Der Komponist Moritz Eggert zu seinem Werk:
„’Pong’ (auch bekannt als ‚Computertennis’) war das erste richtige Computerspiel mit Breitenwirkung und hat immer noch einen legendären Ruf als das Spiel, das eine Milliarden Dollar schwere Computerspielindustrie ins Leben rief. Obwohl die Technik und Graphik heutiger Spiele natürlich weit fortgeschritten sind, ist die Basis aller Spielideen nach wie vor in ‚Pong’ zu finden: Objekte befinden sich in räumlicher Bewegung und treffen oder verfehlen sich. Man könnte argumentieren, dass man dasselbe über das Leben selber sagen könnte. Die musikalische ‚Hoketus’-Technik (Das Aufteilen der einzelnen Noten eines Motivs auf mehrere Sänger/Spieler als wäre es eine Art Echo) wäre das musikalische Äquivalent von ‚Pong’. Mein Stück ist eine Art musikalisches Spiel, das einen imaginären ‚Schläger’ verwendet, der Noten trifft und verfehlt, sie zu anderen Spielern schickt, sie aufhält, etc.. Für solche Techniken braucht es immer mindestens zwei Spieler – ein ‚Hoketus’ funktioniert nicht, wenn man alleine ist. Wenn wir Bewegung an sich studieren, erkennen wir, dass sie das Elementarste an Musik ist – ohne Bewegung irgendeiner Art gibt es keinerlei Klang. Ohne Klang gibt es keine Kommunikation. Ohne den Wunsch, etwas kommunizieren zu wollen, gibt es keinen wirklich guten Grund, etwas zu komponieren. Daher lasse ich mich gerne auf das Grundprinzip von ‚Pong’ ein, genauso wie auf das Leben selber.“

16. Februar 2016
Brüssel
Flagey (Studio 1), 19 Uhr
Belgische Erstaufführung: Moritz Eggert,
„Pong“ für Septett
Sturm und Klang ensemble
Thomas Van Haeperen (Leitung)

 

» Zeige alle News