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Sergej Prokofjew, Dmitri Schostakowitsch und Marius Felix Lange belegen hohe Ränge in der Werkstatistik 2013/14

Alljährlich gibt der Deutsche Bühnenverein seine umfangreiche Veröffentlichung „Wer spielte was?“ heraus, die die Aufführungen von Bühnenwerken im deutschsprachigen Raum dokumentiert und statistisch auswertet.
In der kürzlich veröffentlichten Werkstatistik 2013/14 nimmt Sergej Prokofjews „Peter und der Wolf“, wenngleich vom Ursprung her keine Oper im herkömmlichen Sinn, in der Rubrik „Oper“ Rang 30 ein. Marius Felix Langes Familienoper „Das Gespenst von Canterville“ wurde bei ihrer Zürcher Uraufführungsproduktion von insgesamt 11452 Besuchern gesehen und erreichte damit in der Schweiz die sechsthöchsten Besucherzahlen eines Opernwerks - noch vor „La Traviata“, „Carmen“ und „Fidelio“.
Nachdem die musikalische Komödie „Moskau, Tscherjomuschki“ von Dmitri Schostakowitsch in den letzten Jahren zunehmend für den Operettenbereich entdeckt wurde, konnte sie sich in der Kategorie „Operette“ in der Saison 2013/14 in Deutschland auf Platz 23 vorschieben und befindet sich damit in einer Liga mit solch erfolgreichen Repertoirewerken wie „Maske in Blau“ oder „Der Zigeunerbaron“.
In der Rubrik „Tanzwerke“ dominiert erneut Sergej Prokofjew. Die Prokofjew-Ballette „Romeo und Julia“ mit insgesamt 106 Aufführungen auf Platz 4 der meistaufgeführten Tanzwerke und „Cinderella“ mit 96 Aufführungen auf Platz 5 bleiben weiterhin die Renner unseres Hauses und konnten sich noch vor dem Tschaikowsky-Klassiker „Schwanensee“ behaupten. Vor den Prokofjew-Balletten konnten sich lediglich Tschaikowskys Ballette „Der Nussknacker“ und „Dornröschen“ platzieren sowie „Le sacre du printemps“ von Igor Strawinsky, das vor genau 100 Jahren uraufgeführt worden war.

 

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