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Georgi Swiridow - 100. Geburtstag

Swiridow_100_Geburtstag

Nach dem Besuch der Musikschule in Kursk zog Georgi Swiridow, dessen 100. Geburtstags wir am 16. Dezember 2015 gedenken, nach Leningrad, um bis 1936 Klavier- und Kompositionsunterricht zu nehmen, und wurde Schüler des nur wenige Jahre älteren, aber bereits voll etablierten, durch den Skandal seiner Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ allerdings auch schon in den Reihen der politischen Machthaber aufgefallenen Dmitri Schostakowitsch. 1941 ging Swiridow wegen des Krieges nach Nowosibirsk und blieb dort bis 1944.

In den1950-er Jahren ließ er sich in Moskau nieder. Dort war er bis zu seinem Tod am 6. Januar 1998 als freischaffender Komponist tätig. Wiederholte Male engagierte sich Swiridow auch im russischen Komponistenverband und erhielt immer wieder hoch dotierte Preise und Orden. In den frühen Werken des Komponisten ist der Einfluss Schostakowitschs noch ganz unverkennbar. Dann entdeckte Swiridow aber seinen ganz individuellen Schwerpunkt im Bereich der Vokalmusik. Vergleichbar Schostakowitsch stellte er die Tonalität nie in Frage und legte besonderen Wert auf eine eingängige, zuweilen auch am Volkslied orientierte Melodik.

Neben der Vielzahl der Vokalwerke Swiridows sei hier auf das aparte Klaviertrio des Komponisten, eine Klaviersonate und die Variationen über ein Thema von Glinka für Klavier hingewiesen. Herausragend sind darüber hinaus die Kantate für Soli, Chor und Schlaginstrumente mit dem Titel „Nachtwolken“ und vor allem das populäre Orchesterwerk „Schneesturm“.

 

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