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Neue CDs mit Musik von Krzysztof Meyer

Der polnische Pianist Marek Szlezer veröffentlicht bereits die zweite CD seiner Gesamteinspielung von Klavierwerken seines Landsmanns Krzysztof Meyer. Hier nun sind die Klaviersonaten Nr. 4 bis 6 enthalten, die in dem wahrhaft langen Zeitraum von 1968 bis 2006 entstanden sind. Waren die frühen Klaviersonaten des Komponisten zum Teil noch dem Einfluss von Béla Bartók verpflichtet, so sind die hier präsentierten späteren Gattunsgbeiträge mit oft sehr dichten, kurzen Sätzen ganz anders strukturiert. Ruhige Klangflächen vermischen sich mit eruptiven, hochvirtuosen Passagen, die sich oft aus scheinbar fragmentarischen Materialsplittern zusammensetzen.

Der Kontrastreichtum ist enorm, vor allem in der Sonate Nr. 4 op. 22, die aus sechs Sätzen besteht. Die Sonate Nr. 5 op. 32 trägt den Untertitel „Sonate des sons rayonnants“ und überrascht besonders im Finale „Ossessivo“ mit disparaten Elementen, die sich erst allmählich entfalten. Die 6. Klaviersonate „Sonata breve“ hingegen ist einsätzig und entwickelt sich aus einer breiten Kantilene, in der Meyer seine eigenwillige, neu entdeckte Hinwendung zu melodischen Strukturen auslebt, die er in seinen Werken der letzten beiden Jahrzehnte immer wieder betont. Hoch lebendig sind schließlich die Sei Intermezzi op. 121, die Szlezer besonders ausdruckstark auf dieser CD zur Einspielung gebracht hat.

Krzysztof Meyer
Klavierwerke Vol. 2
Marek Szlezer (Klavier)
DUX 0505

Weitere Neuveröffentlichungen im Rahmen des Zyklus von Krzysztof-Meyer-CDs enthalten das 2. Violoncellokonzert op. 85, das 2. Violinkonzert op. 87 und das Klarinettenkonzert op. 96 (DUX 0594), die Symphonie Nr. 7 op. 97 und das Konzert für Violine, Violoncello und Orchester op. 105 (DUX 0695), das Oratorium „Schöpfung“ op. 91 (DUX 0919/0920) sowie, wie oben erwähnt, den ersten Teil der Klavierwerke mit Meyers Aphorismen op. 3, der Klaviersonaten op. 5, 7 und 13 sowie Quasi una fantasia op. 104 (DUX 0923).

Ebenfalls beim polnischen Label DUX erschienen:

Krzysztof Meyer
Early Works for Orchestra
Stanisław Dziewior (Trompete)
Diethlem Jonas (Oboe)
National Polish Radio Symphony Orchestra (Dirigenten: Antoni Wit, Ruben Silva und Michal Klauza)
Orkiestra Filharmonii Śląskiej (Dirigent: Karol Stryja)
Barbara Świątek (Flöte)
DUX 1166

 

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