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Kent Nagano gibt mit Ruzickas „... ins Offene ...“ sein erstes Philharmoniker-Konzert in Hamburg

Am 27./28. September 2015 gab der neue Generalmusikdirektor der Hamburgischen Staatsoper, Kent Nagano, sein erstes Philharmonisches Konzert in der Hamburger Laeiszhalle. Mit Werken von Gustav Mahler, György Ligeti, Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach und Peter Ruzicka standen nur Werke von Komponisten auf dem Programm, die eine Beziehung zur Hansestadt hatten und haben. Von Peter Ruzicka erklang das Werk „... ins Offene ...“ für 22 Streicher. Im „Hamburger Abendblatt“ und in der „WELT“ waren dazu folgende Kommentare zu lesen:

„(...) Peter Ruzickas ‚... ins Offene ...’ für 22 Streicher, ein in seinem splittrigen Raumklang fast skulptural anmutendes, sich zum langen Ende hin ins Lichte verflüchtigendes Stück, spielten die Musiker mit phänomenaler Spannung und Subtilität. Man möchte das Urteil wagen, Ruzicka selbst, der dem Konzert beiwohnte, habe sein Werk kaum je so nuanciert, mutig und dabei so tiefgründig schillernd aufgeführt gehört (...).“ (TRS in: Hamburger Abendblatt, 28.09.2015)

„(...) Überhaupt wirkt das Orchester unter Naganos Leitung ja wie ausgewechselt. Das spürte man auch im Stück ‚ … ins Offene …’ für 22 Streicher von Peter Ruzicka, dem ehemaligen Intendanten der Hamburgischen Staatsoper. Es ist ein Werk, das im Umfeld von Ruzickas zweiter Oper ‚Hölderlin’ entstand. Der Kontrast zwischen sphärischen Klangflächen und ausbruchartigen Gestikfetzen verdichtet sich immer weiter. Nach einer ungeheuren Dramatik und einem Höchstmaß an instrumentaler Virtuosität in den Streichern verebbt das Werk am Ende in einem beinah unhörbaren Rauschen. Für Ruzicka, der am Sonntag anwesend war und derzeit an einer neuen Oper arbeitet, hegt Kent Nagano eine besondere Leidenschaft. (...)“ (Die Welt, 28.09.2015)

 

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