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Anastasia Kobekina gewinnt TONALi15-Finale und spielt Sebastian Bahrs „… momento …”

„Neben ihrer lupenreinen Technik über alle Runden des Wettbewerbs überzeugte Anastasia Kobekina mit ihrer Natürlichkeit und ihrer Spielfreude, ihrer Natürlichkeit in der Tongebung, Freundlichkeit und ihrer Fähigkeit, Musik zu vermitteln“, sagt die Jury des diesjährigen TONALi-Wettbewerbs.

Anastasia Kobekina wurde 1994 im russischen Jekaterinburg geboren. Ihren ersten Cellounterricht erhielt sie im Alter von vier Jahren und 2006 wurde sie am Moskauer Konservatorium in die Klasse von Olga Galochkina aufgenommen. Sie erhielt bereits erste Preise beim Fernseh-Wettbewerb „Nutcracker" (2007) und dem Wettbewerb „New Names" in Moskau (2008). 2008 war sie zudem Finalistin des Wiener Wettbewerbs „Eurovision Young Musicians" und 2009 Preisträgerin des Zentralen Musikschulwettbewerbs in Moskau, wo sie den ersten Preis gewann. In Kronberg wurde ihr 2010 nach einem Meisterkurs bei David Geringas der Landgraf von Hessen-Preis zugesprochen.

2014 konzertierte Anastasia Kobekina erstmals mit dem Orchester des Mariinsky-Theaters unter Leitung von Valery Gergiev. Es folgten noch im selben Jahr ihre Debüts an so renommierten Spielorten wie dem Berliner Konzerthaus, bei den Mecklenburg-Vorpommern-Festspielen sowie im Rahmen ihrer ersten USA-Tournee in der Avery Fisher Hall und der Merkin Concert Hall New York.

Zu den Pflichtstücken des TONALi-Wettbewerbs 2015 gehörte das Stück „... momento ...“ für Violoncello solo von Sebastian Bahr, das den TONALi-Kompositionspreis erhalten hatte und bei Sikorski als Druckausgabe erscheint (SIK 8799). Sebastian Bahr kommentiert sein Werk: „In ‚...momento...‘ für Violoncello solo habe ich mich dem Phänomen ‚Zeit‘ gewidmet, einem Aspekt, welcher mich in meiner kompositorischen Arbeit immer wieder auf verschiedene Art und Weise beschäftigt.“

 

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